Über mich

Ich wurde 1969 in Hamburg geboren. Aufgewachsen bin ich in Bramfeld, später habe ich in allen Ecken der Hansestadt gewohnt. Nach dem Abitur studierte ich Sonderschulpädagogik und arbeitete für verschiedene Träger in der Behindertenhilfe.

Unterricht im Dunkeln

Hierbei lernte ich auf einer Freizeit mit blinden Kindern und Jugendlichen das Berufsfeld des Mobilitätslehrers kennen. Diese spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit ließ mich nicht mehr los.

Daher absolvierte ich von 2003 bis 2004 die Ausbildung zum Rehabilitationslehrer für Orientierung und Mobilität. Im Anschluss war ich fünf Jahre lang in Düren am dortigen Berufsförderungswerk angestellt. In den letzten Jahren war ich darüber hinaus als freiberuflicher Mobilitätslehrer im Rheinland aktiv.

Seit Herbst 2009 lebe ich wieder in meiner Heimatstadt und bin hier mit viel Freude als freiberuflicher Mobilitätslehrer tätig! Nicht zuletzt kommt meiner Arbeit dabei zu Gute, dass ich Hamburg „wie meine Westentasche“ kenne!

Insgesamt habe ich bisher mit mehreren hundert blinden und sehbehinderten Menschen jeden Alters und mit unterschiedlichen Graden der Sehbehinderung gearbeitet. Zusätzlich habe ich zahlreiche Workshops und Seminare zum Thema Sehschädigung in den Bereichen Barrierefreiheit, Tourismus und Verkehrssicherheit gegeben. Kooperationspartner waren hier u.a. der Verkehrsverbund Rhein-Sieg, die Stadt Köln sowie die Bergische Universität Wuppertal.

Bei diesen Gelegenheiten konnte ich über den Tellerrand meiner täglichen Arbeit hinaus sehen und noch mehr über die Herausforderungen lernen, die oft mit einer Sehschädigung einhergehen.

So kam es auch zu dem Projekt „Blinde Stadt“, bei dem Normalsichtige eine Stadtführung unter Augenbinde machen und die Stadt „mit den Sinnen eines Blinden“ erleben können.

Weil ich glaube, dass sie wichtige Arbeit leisten, unterstütze ich u.a. die folgenden Organisationen als Fördermitglied:

• den Blinden- und Sehbehindertenverein Hamburg
• Pro Retina
• die Bundesvereinigung Eltern blinder und sehbehinderter Kinder e.V.